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Süssweine

Die Süssweine sind eine der grossen Stärken des Wallis!

Es gibt nur wenige Weinregionen, in denen grosse Süssweine gedeihen. Das Wallis gehört zum Kreis der ganz Grossen, und seine Süssweine können sich durchaus mit denen aus Sauternes, den Coteaux du Layon, den deutschen Riesling-Trockenbeerenauslesen, den ungarischen Tokaji messen. Die Süssweine sind eine der grossen Stärken des Wallis!

Dank dem aussergewöhnlichen Klima, einem trockenen, sonnigen Spätherbst mit heissen Tagen, kalten Nächten, Morgentau und verschiedenen Winden, darunter natürlich der unumgängliche Föhn, bietet das Wallis den Trauben ideale Verhältnisse zur Konzentration. Oft trocknen die Beeren nicht nur ein, sondern werden von der Edelfäule (Botrytis cinerea) befallen, die Aromen von unsagbarer Finesse erzeugt. Die besten Rebstöcke wachsen auf den steilsten Hängen: Perfekt belüftet, betonen diese die klimatischen Effekte und ermöglichen die Produktion von Süssweinen auf höchstem Niveau.

Die 1996 gegründete Charta «Grain Noble ConfidenCiel» ist eng mit dem Erfolg der Walliser Süssweine verbunden. Diese Vereinigung umfasst rund dreissig Produzenten, welche die Tradition der grossen, am Stock überreif gewordenen Süssweine pflegen. Sie haben sich verpflichtet, ein strenges Reglement einzuhalten:

• Es dürfen nur die traditionellen Walliser Rebsorten verwendet werden: Petite Arvine, Ermitage, Johannisberg, Amigne, Heida und Malvoisie. Die Reben müssen in den besten Zonen wachsen und mindestens 15 Jahre alt sein.

• Der Most muss einen minimalen Zuckergehalt von 130 Grad Oechsle aufweisen und darf nicht angereichert werden.

• Die Weine müssen mindestens zwölf Monate lang im (grossen oder kleinen) Holzfass ausgebaut werden.

• Das Label «Grain Noble ConfidenCiel» erhalten nur Weine, die in der Kontrolldegustation als interessant befunden wurde.

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